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Business Center
Chilehaus, Hamburg

Das gewaltige, zehnstöckige Chilehaus
ist wohl das bekannteste Gebäude im Hamburger Kontorhausviertel.
Durch eine starke vertikale Gliederung und die zurückgesetzten
oberen Stockwerke zusammen mit der geschwungenen Fassade an der
Straße Pumpen wird trotz der Größe ein Eindruck von
Leichtigkeit vermittelt. Einem Schiffsbug gleich ragt die Ostspitze des
dunkel geklinkerten Bürohauses steil auf. Erbaut aus 4,8 Mio.
Backsteinen, gilt das Chilehaus als Zeichen des Aufschwungs nach dem
Ersten Weltkrieg.

(Quelle: www.bildarchiv-hamburg.de
)
In einer Bauzeit von 2 Jahren schuf der
Architekt Fritz Höger das Bauwerk von 1922-1924. Seinen Namen
erhielt das Gebäude durch den Kaufmann und Reeder Henry Brarens
Sloman, der mit Chile einen lukrativen Salpeterhandel betrieb. 1926-35
erfolgte nach Plänen des Hamburger Oberbaudirektors Fritz
Schumacher der Ausbau des Kontorhausviertels in norddeutscher
Klinkerbauweise. Das Bild oben stammt etwa aus der Zeit um 1930.
1983 wurde das Chilehaus in die Liste der
denkmalgeschützten Gebäude aufgenommen. Darüber hinaus
ist das Chilehaus für einen Eintrag in die Liste des
Weltkulturerbes der UNESCO angemeldet.

Die Umnutzung des Gebäudes in ein
Business Center Ende der 1990er Jahre erforderte eine Anpassung und
brandschutztechnische Verbesserung der Bausubstanz an geltende
Richtlinien für Gebäudesicherheit. Zur Unterteilung in
Brandabschnitte und zur Sicherung von Fluchtwegen, z.B. Abschottung von
Treppenhäusern, wurden von HOBA ® Elemente gefertigt, die sich
neben ihrer Funktion auch gestalterisch durch große
Glasflächen in das Gebäudekonzept eingliedern.
HOBA® lieferte für dieses Projekt:
- T30-1 HOBA Typ 5
Edelstahlrahmen-Systemglastüren
- F30 HOBA 6 Verglasung mit
Silikofugen
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Bauherr
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DIFA
(Deutsche Immobilien Fonds AG)
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Montage
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Tischlerei-Zimmerei
Bernhard Twents, Gescher
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